Ökumene
Oekumene in Erding

Der Begriff Ökumene leitet sich vom griechischen Wort „Oikoumene“ ab, womit der ganze christliche Erdkreis, die weltumspannende Christenheit gemeint ist. Seit Anfang des 20. Jahrhunderts begannen unter dem Stichwort der „ökumenischen Bewegung“ die getrennten Kirchen und christlichen Denominationen aufeinander zuzugehen und das Gemeinsame über alles Trennende hinweg stärker in den Blick zu nehmen.

Heute gibt es zwischen vielen Gemeinden der unterschiedlichen Kirchen nach Jahrhunderten traditioneller Feindschaft ein selbstverständliches Miteinander im Leben vor Ort.

Dennoch zeigt sich auch für unsere Stadt Erding, dass es für die christlichen Gemeinden noch viel aneinander zu entdecken und Vorurteile zu überwinden gilt.

Der zunehmende Bedeutungsverlust des christlichen Glaubens in unserer Gesellschaft ist sicher ein wichtiger äußerer Grund für uns Christen, öffentlich stärker mit einer Stimme zu sprechen. Der eigentliche innere und geistliche Grund aber ist der Ruf unseres gemeinsamen Herrn Jesus Christus, der im Hohepriesterlichen Gebet den Vater für die ihm Anvertrauten bittet, „dass sie vollkommen eins seien.“ (Johannesevangelium 17, 23)

Die Haltung zu überwinden, die eigene Konfession sei die einzig wahre, legt uns auch die Aussage Christi nahe: „Ich habe noch andere Schafe, die sind nicht aus diesem Stall.“ (Johannesevangelium 10, 16)

Als Erdinger christliche Gemeinden wollen wir uns mit der Vorbereitung und Durchführung des Ökumenischen Kirchentags gemeinsam um Christus versammeln, durch ihn einander besser kennenlernen und verstehen und den Menschen der Stadt von unserem Glauben an ihn gemeinsam Zeugnis geben unter dem Kirchentagsmotto „Suchet der Stadt Bestes.“ (Jeremia 29, 7)
Suchet der Stadt Bestes - Jeremia 29, 7

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